Energiespar-Wohnzone für EinheimischeBeschreibungDie Gemeinde Sent, die den naturnahen Tourismus pflegt, liegt auf einer Sonnenterrasse im Unterengadin. Mit dem Projekt will Sent gleich doppelt fördern - "Energiesparen" und "Bauland für Einheimische". Konkret geplant ist eine Wohnzone für Einheimische, auf die jedoch nur Energiesparhäuser gesetzt werden können. Der Bodenpreis liegt wegen der Nähe zum Tourismusort Scuol heute bereits bei SFr. 400.- bis 500.- pro m2. Für Einheimische, die über kein eigenes Land verfügen, ist dies ein hoher Betrag. Mit einer Wohnzone für Einheimische soll der Preis auf 10% - 50% gesenkt werden. Doch die Gemeindebehörde möchte noch mehr realisieren, denn sie hat mit der Mitgliedschaft zu "Allianz in den Alpen" bekräftigt, dass sie den Weg der Nachhaltigen Entwicklung eingeschlagen hat und weiter gehen will. So soll die Zone nur mit Energiesparhäusern (mit Minmalstandard Minergie p) bebaut werden. ZielsetzungSent als Standort für aufgeschlossene Einheimische stärken, + Mithilfe beim Klimaschutz (7- 9 Häuser mit Minimalstandard Minergie-P), + Bauland für Einheimische aus dem Marktpreis lösen und günstig anbieten, + Sent als Sonnendorf bekannt machen, + die nachhaltige Entwicklung von Sent vorantreiben DurchführungFolgende Aktivitäten werden ab Sommer 2007 in die Hand genommen: BeteiligteGemeinderat, Amt für Energie und Amt für Raumplanung Kanton Graubünden. LaufzeitJanuar 2007 - Herbst 2008 FinanzierungEigene Mittel, bzw. Gelder von Geldgebern (in Euro): 16000 Ansprechperson
Cumün da Sent |