Regionales Entwicklungskonzept amKumma

Beschreibung

Die Gemeinden der Region amKumma wollen ein gemeinsames, gemeindeübergreifendes Räumliches Entwicklungskonzept (REK) erarbeiten. Das REK amKumma ist dabei einerseits ein weiterer Schritt der 2002 vereinbarten und seither gestärkt gelebten regionalen Zusammenarbeit, andererseits soll es Impulsgeber für die regionale Kooperation und damit die weitere Stärkung der Region sein. Die Region möchte sich dabei zu einer Musterregion der Nachhaltigkeit entwickeln. Angelehnt an die Vis!on Rheintal sollen dabei folgende Schwerpunkte berücksichtigt werden: Soziokulturelle Entwicklung; Wirtschaft und Arbeit; Freiraum und Landschaft; Siedlung und Mobilität; Gemeinbedarfseinrichtungen und Gemeindekooperationen. Als Arbeitsmethoden sollen offene Planungsprozesse in der Region und - sicher ein Novum - gemeinsam mit den angrenzenden Gemeinden und Regionen auch über die Staatsgrenze Rhein hinaus - angewandt werden.


Zielsetzung

Mit dem auf dem Leitbild aufbauenden gemeinsamen, gemeindeübergreifenden räumlichen Entwicklungskonzept soll über den Weg der planerischen Klarstellung der künftigen Entwicklung vor allem die Bevölkerung für eine nachhaltige Entwicklung unserer Region sensibilisiert werden. Die Region möchte sich dabei zu einer Musterregion der Nachhaltigkeit entwickeln. Gleichzeitig soll die Notwendigkeit der regionalen Zusammenarbeit und der Abstimmung mit den Nachbarregionen/Gemeinden (Vorderland, Hohenems und Oberried CH) zum Ausdruck kommen. Durch die Einbindung der Bevölkerung soll die Vernetzung in den Gemeinden und in der Region steigen und damit das "Sozialkapital" erhöht werden. Eine Vielzahl von Projekten in den in der Vis!on Rheintal erarbeiteten Schwerpunkten: Soziokulturelle Entwicklung; Wirtschaft und Arbeit; Freiraum und Landschaft; Siedlung und Mobilität; Gemeinbedarfseinrichtungen und Gemeindekooperationen sollen ausgearbeitet werden.


Durchführung

Begleitet von einem Fachbüro soll das Leitbild amKumma in der Bevölkerung der vier Gemeinden diskutiert und anschliessend mit den eingearbeiteten Ergebnissen von der Mitgliederversammlung beschlossen werden.
o Im Zuge der Erstellung des gemeindeübergreifenden räumlichen Entwicklungskonzeptes werden sowohl in den Fachausschüssen, in den zu gründenden grenzüberschreitenden Arbeitsgruppen als auch in den Gremien des Vereins in Workshops Ziele, inhaltliche und formale Grundlagen für die gemeinsam als regional bedeutsam erkannten Themenschwerpunkte erarbeitet. In den Fachausschüssen (4) werden jeweils mind. vier Sitzungen stattfinden. Die Arbeitsgruppen (5-7) werden jeweils mind. drei und die Mitgliederversammlung mind. fünf sowie der Vorstand ca. 10-12 Treffen abhalten


Beteiligte

Das Projekt wird getragen vom Verein amKumma. In der Mitgliederversammlung die Gemeindevorständen. Derzeit bestehen die Fachausschüsse Wirtschaft, Mobilität, Soziales und Besondere Orte. Mitglieder dieser Fachausschüsse sind neben Gemeindevertretern, Vertreter von Institutionen (Krankenpflegeverein, Wirtschaftsgemeinschaft...) und uns besonders wichtig Mitbürger, die sich über Gemeindeblattaufruf melden. Daneben Kooperation zu Vis!on Rheintal etc.


Laufzeit

Diskussion und Beschlussfassung des gemeinsamen Leitbildes bis 10.2007, Start der Entwicklung des regionalen räumlichen Entwicklungskonzeptes 10.2007, Arbeit in den Fachausschüssen und Arbeitsgruppen 10.2007-12.2008, Zusammenführung und Diskussion der Ergebnisse in der gesamten Öffentlichkeit 01.2009-05.2009


Finanzierung

Eigene Mittel, bzw. Gelder von Geldgebern (in Euro): 32000
Fördermittel aus DYNALP² (in Euro): 20000


Ansprechperson

Gemeinde Mäder
Rainer  Siegele
Alte Schulstrasse 7
AT- 6841  Mäder
Telefon:  +43 5523 52860-12
Telefax:  +43 5523 528 60 20
E-Mail: rainer.siegele@maeder.at
Internet: http://www.maeder.at

 
 
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