Geförderte Projekte

 
20 Projekte werden in den kommenden zwei Jahren durch dynAlp-climate co-finanziert, dem Klimaprogramm des Gemeindenetzwerks «Allianz in den Alpen». Aus den 45 eingereichten Projekten hat die Jury acht Projekte aus Italien, drei aus Frankreich und aus der Schweiz, zwei aus Deutschland und Slowenien, sowie je einem aus Liechtenstein und Österreich den Zuschlag gegeben. Insgesamt fließen rund 300'000 Euro über dynAlp-climate in die Klimaprojekte, Die Projekte leisten alle einen konkreten Beitrag zum Klimaschutz oder zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Die vollständige Projektübersicht ist in englischer Sprache verfügbar.

Wein und Klimaschutz - Erneuerbare Energien und elektrische Antriebe im Rebbau

Auf 100 ha Reben im Wallis kommen elektrische Rebbaumaschinen zum Einsatz. Der Strom stammt aus Kleinwasserkraftwerken und Photovoltaik-Anlagen. Zwanzig WinzerInnen bewirtschaften ihre Rebparzellen naturnah und verzichten auf Helikoptereinsatz. Vorhandene Elektromaschinen (Motorsense, Heckenschere) und dank dem Projekt neu entwickelte (Rückenspritze, Raupentransporter, Raupentraktor) ermöglichen klimaschonende Landwirtschaft. Pro Flasche Wein wird 0.4 kg CO2 weniger ausgestossen.

My Clime-mate: Jugendbegegnungen im Allianznetzwerk

Junge Menschen aus sechs Regionen und Nationen im Alpenraum entwickeln gemeinsame Klimaaktionen und setzen diese um. In drei bilateralen Austauschprojekten und Austauschreisen lernen sie sich kennen und bauen dadurch Barrieren zwischen Menschen mit verschiedenen kulturellem Hintergrund ab. Gemeinsam nehmen sie die Bedeutung des Lebensraums Alpen im Klimawandel wahr. Alle drei bilateralen Teams tauschen sich zusätzlich in gemeinsamen alpenweiten Netzwerktreffen aus. Diese dienen zum Erfahrungsaustausch, der Selbstevaluation und Weiterentwicklung der Projektidee. Eine begleitende Evaluation zeichnet weiters Gemeinsamkeiten und Besonderheiten der Beteiligungsprozesse und der jugendrelevanten Klimathemen auf. Gemeinsam sollen daraus Empfehlungen für die beteiligten Regionen und das Gemeindenetzwerk abgeleitet werden.

Klimaschutzprojekt Ludesch - die Dorfgemeinschaft wird aktiv: Die Menschen dort erreichen und zum Klimaschutz motivieren, wo sie in der Dorfgemeinschaft verankert sind

Klimaschutz erfordert Maßnahmen in allen Lebensbereichen: Bis zum Jahr 2013 werden über 20 klimawirksame und bewusstseinsbildende Aktivitäten gesetzt. Ziel ist es, möglichst viele Bürger zu ereichen. Schwerpunktthemen sind: Freizeit und Nahversorgung Energie in Schule, Haus und Gemeinde Mobilität Die Maßnahmen verbinden verschiedenen Zielgruppen (z.B. Schüler und Nahversorger). Bewusst werden auch alle Dimensionen der Nachhaltigkeit einbezogen (Klimaschutz und Wirtschaft bzw. Soziales).
2011 Beschluss zur Gründung der e5 Energieregion Blumenegg. Ziel: Stärkung bestehender und Entwicklung neuer gemeindeübergreifender Kooperationen in Energiepolitik und Klimaschutz. Blumenegger e5-Gemeinden (Bludesch, Ludesch, Thüringen und Thüringerberg) als Pilotregion der Energieautonomie Vorarlberg 2050. In diesem Prozess soll u.a. Klimaschutzprojekt Ludesch zT auf die Energieregion ausgedehnt werden.
- Im Jahr 2011 wurde ein Elektroauto als Dienstwagen der Gemeindeverwaltung angeschafft - dieses steht am Wochenende für die Bevölkerung zur Verfügung.
- Erneuerung der Straßenbeleuchtung an der Walgaustraße durch das Land Vorarlberg - Entscheidung für zwar teurere, aber energiesparendere Variante mit LED Beleuchtung (Kostenbeitrag d. Gemeinde für Mehrkosten LED: € 15.000). Start einer Studie, auch die Beleuchtung der Gemeindestraßen auf LED umzustellen (Contractingmodell).
- regionales Radwegekonzept wurde 2011 fertig gestellt - Struktur f Umsetzung soll geschaffen werden.

Naturns - die energieaktive Gemeinde!

Im Zentrum der Sensibilisierungskampagnen stehen Energiesparwetten/Energieaktionswochen, bei denen SchülerInnen, Familien und die eigenen Bediensteten mit der Verwaltung wetten, dass sie ihren  Energieverbrauch im Rahmen von Aktionswochen um 10% senken. Gleichzeitig wird Naturns ein Energy Team bilden, dass die aktuelle Energienutzung analysiert und energiepolitische Ziele definiert, mit denen man langfristig die Klimaneutralität und/oder Energieautarkie erreicht.

Sattel gibt Gas aber klimaneutral: ein Leitbild für klimaneutrale Ferien und Aufbau von touristischen Angeboten

Hauptverantwortlich für die Treibhausgasemissionen im Verkehr in den Alpen ist der motorisierte Strassenverkehr (93%) dabei entfällt der grösste Teil auf den Freizeit- und Tourismusverkehr. Die Gemeinde möchte deshalb v.a im Bereich der Anreise von Touristen ansetzen. CO2 Emmissionen entstehen aber an vielen weiteren Stellen der touristischen Wertschöpfungskette. Darum will Sattel ein ganzheitliches Tourismus-Klimaleitbild mit Zielen und konkreten touristischen Angeboten erarbeiten.

Der Energieführerschein: Intensiv-Lernkurs zur Entdeckung von Energie und Klimaschutz

Es handelt sich um ein Intensiv-Lernkurs, indem Schüler durch Experimente lernen was Energie ist (Energieformen/Stromgewinnung), wozu man/wir Energie brauchen, woher wir die Energie bekommen (regenerative/fossile Energieträger/ Kernkraft), was das Thema Energie mit Klimaschutz zu tun hat (Treibhauseffekt) und wo man Energie einsparen kann. Dabei liegt der Schwerpunkt bei der Frage: Was jeder Zuhause/ in der Schule bzgl. Energieeinsparung (Strom- und Wärmeverbrauch) tun kann.

Silenen sorgt für mehr Energieeffizienz in Gebäuden: Förderung von Gebäudeenergieausweis, Umwälzpumpen und Solaranlagen

Gemäss Umfrage (Fragebogen in Beilage) interessieren sich 24 Gebäudebesitzer für den Energiecheck, 30 für den Ersatz der Umwälzpumpen und 27 für die Installation von Solaranlagen. Dadurch werden Investitionen von nahezu 450'000€ ausgelöst. Das Projekt koordiniert die Aktivitäten mit den GebäudebesitzerInnen. Die erwartete Energieersparnis beträgt konservativ gerechnet rund 70'000 KWh pro Jahr.

Naturpavillion: Ausstellungen/Veranstaltungen zu den Themen Klimawandel und Klimaschutz

1) Mai 2011 - September 2011 Vogelwelt im Klimawandel als Teil der Ausstellung "Heimische Vogelwelt" für Schulklassen, Kindergärten sowie Einheimische und Gäste der Region (insgesamt ca. 4.000 Besucher); 2) Beginn einer Schwalbenkartierung in Übersee um u.a. die Auswirkungen des Klimawandels zu dokumentieren; 3) 6 Moorwanderungen mit insgesamt ca. 100 Teilnehmern mit dem Motto "Hochmoorschutz ist Klimaschutz" in der Kendlmühlfilzn/Übersee.4) Mehrtägige Weiterbildung zum "Moorführer" Fr. Mitterer als Multiplikatorin; Bei allen unseren Veranstaltungen sind der Naturschutz, Umweltschutz und Klimawandel Themen mit herausragender Bedeutung.

 
Powered by Plone

Diese Website erfüllt die folgenden Standards: